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2014/15

Hochland Areal in Steingaden

Hochland Areal in Steingaden

 

Entwurf Wintersemester 2014/15
Hochland Areal Steingaden


Das Hochland Areal stellt einen Baustein von äußerst strategischer Bedeutung für die Entwicklung des gesamten historischen inneren Ortsgebiets der Gemeinde Steingaden dar. Das historische Zentrum des Ortes geht auf das Prämonstenser Kloster Steingaden zurück (1147- 1803), welches durch Welf VI., Sohn des Herzogs Heinrich IX. von Bayern, Herzog von Spoleto und Markgraf von Tuszien gegründet wurde. Das Kloster wurde im Rahmen der Säkularisation aufgehoben und Teile der Klosteranlage zur Baustoffgewinnung geschliffen.*br*

Die Potenziale dieser Liegenschaft liegen nun schon geraume Zeit brach, weil sich geeignete Umnutzungskonzepte bislang nicht finden oder nicht umsetzen ließen. Indes stellt die langfristige Unternutzung des Geländes für die Stadt ein strukturelles Risiko dar, weil schleichend eine Devaluierung des gesamten Innenstadtbereiches stattfindet. Leerstand, Verfall und minderwertige Nutzungen reichen bis an den Marktplatz heran.
Das städtebauliche Entwurfsstudio untersucht Entwicklungsmöglichkeiten nicht nur für das Hochland Areal, sondern auch dessen städtischen Kontext. Nach einer ersten städtebaulichen Analyse architektonisch-räumlicher sowie funktioneller Aspekte in quantitativen und qualitativen Kartierungen und filmischen Visualisierungen der eigenen Wahrnehmung des Ortes, folgt in einem FOKUS I die Arbeit an einem 1:500 Steckkasten-Modell des Ortszentrums mit seinen Plätzen und Wegeverbindungen, Höfen und Lücken. Getestet werden neue Durchwegungs- und Belebungsmöglichkeiten sowie Schnittstellen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer und damit neue räumliche und funktionale Vernetzungen für eine Belebung der Kernstadt und in einem FOKUS II des Hochland Areals. Dieses baulich sehr anregende, wenn auch schwierig fassbare Konglomerat unterschiedlich wertvoller und nutzbarer historischer Bausubstanz - vom ursprünglichen Klosterbrauhaus über die Fabrikantenvilla zu Ergänzungen die bis in die 1980er Jahre reichen - verlangt nach einer Haltung in der aktuellen Debatte um Konversionen: in der Strategie, in der Programmierung und auch in der innen- wie außenräumlichen architektonischen Überformung.
Nach einem Studium geeigneter Referenzen geht es um die intensive Auseinandersetzung mit dem Ort auch vor Ort, um plausible Nutzungs-Szenarien und deren architektonisch-räumliche Konsequenzen in anschaulichen Modellen und Bildern.

 

 

Termine

 

DI 07.10 / 14.00-16.00 / Einführung Studio in Raum 2239 (Besprechungsraum Sustainable Urbanism)

FR 10.10. / 07.45-20.00 / Ortstermin Steingaden (Anreise per ÖPNV/ Shuttle)

DI 14.10. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 21.10. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

FR 24.10- 26.10. / 08.00 -19.00 / Workshop in Steingaden mit Testat (Anreise per ÖPNV/ Shuttle)

DI 28.10. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 04.11. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 11.11. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

MI 19.11. / 14.00 - 19.00 / Testat II

DI 25.11. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 02.12. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 09.12. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 16.12. / 14.00 - 19.00 / Testat III

MI 07.01. / 14.00 - 19.00 / Kick-Off nach der Winterpause

DI 13.01. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DI 20.01. / 14.00-19.00 / Studiobesprechung

DO 29.01. / 14.00-19.00 / Schlusspräsentation

 

Daten

 

Alle Lehrmaterialien sind via moodle zugänglich.

All necessary course materials are available via moodle.

www.moodle.tum.de

 

sustainable urbanism
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